Therapiehunde-Therapiebegleithunde

 Ein Therapiehund/ Therapiebegleithund  wird gezielt darauf vorbereitet, in therapeutischen Prozessen und Konzepten begleitend und unterstützend mitzuwirken. Seine Tätigkeit basiert auf den Grundsätzen der tiergestützten Therapie: Der Hund selbst ist nicht der Therapeut, sondern fungiert als Co-Therapeut – ein Helfer auf vier Pfoten, der den Menschen in seiner Entwicklung, Stabilisierung und Heilung begleitet.
 
 Therapiehunde werden in vielfältigen Bereichen eingesetzt – unter anderem in Privathaushalten, in psycho-, ergo-, physio- und sprachtherapeutischen Praxen, in sozialpädagogischen Einrichtungen sowie zunehmend auch in forensischen Kliniken und Einrichtungen des Maßregelvollzugs.
 

Therapiehunde

 Ein Therapiehund muss wesensfest, belastbar und empathisch sein. Er darf keine Angst oder Abneigung gegenüber Fremden zeigen, sondern soll offen, freundlich und interessiert auf neue Menschen und Situationen reagieren.
 
 Hunde reflektieren nicht, sie bewerten nicht – sie begegnen jedem Menschen mit Echtheit und bedingungsloser Akzeptanz. Dadurch werden sie zu einem einzigartigen Bindungspartner, der Vertrauen, Motivation und Kontaktfähigkeit fördert.
 
 Schon durch seine bloße Anwesenheit kann ein Hund Barrieren abbauen und den Zugang zu Menschen erleichtern, die sich verschlossen oder isoliert haben. Seine Wirkung als „Eisbrecher“ ist in vielen therapeutischen Kontexten ein zentraler Bestandteil des Erfolgs.
 

„Den“ Therapiehund gibt es nicht – jeder Hund ist individuell, mit eigenen Stärken, die erkannt, gefördert und gezielt eingesetzt werden sollten.


Wirkung und Bedeutung des Therapiehundes

Die Wirkung eines Therapiehundes zeigt sich auf drei Ebenen: psychologisch, physiologisch und sozial. In der Therapiehundeausbildung wird gezielt darauf hingearbeitet, dass der Hund in allen drei Bereichen wirksam unterstützen kann.