PTBS- Assistenzhunde

Mit PTBS- Assistenzhunden zurück ins Leben

PTBS- Assistenzhunde

Was ist PTBS?

 

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine schwere psychische Erkrankung, die als Reaktion auf ein extrem belastendes Ereignis, das von den Betroffenen als lebensbedrohlich oder schwer traumatisierend empfunden wurde, entstehen kann. Dieses Trauma kann durch verschiedene Ereignisse ausgelöst werden, wie zum Beispiel Naturkatastrophen, Unfälle, Kriegserlebnisse, körperliche oder sexuelle Gewalt. Die Symptome einer PTBS können unmittelbar nach dem traumatischen Erlebnis auftreten, oft zeigen sie sich jedoch erst nach Wochen, Monaten oder sogar Jahren.


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Wie äussert sich PTBS ?

Menschen mit PTBS leiden häufig unter intensiven, ungewollten Erinnerungen an das Trauma, die sich in Form von Flashbacks oder Albträumen äußern. Diese wiederkehrenden Erinnerungen können so lebendig und belastend sein, dass es den Betroffenen schwerfällt, den Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu erkennen. Dies wird als Wiedererleben des Traumas bezeichnet. Zusätzlich neigen Betroffene dazu, Situationen, Personen oder Orte zu vermeiden, die sie an das Trauma erinnern könnten, was zu sozialem Rückzug und Isolation führen kann. Diese Vermeidungshaltung ist oft eine Schutzmaßnahme, um erneutes Leid zu verhindern, kann jedoch langfristig die Lebensqualität stark einschränken.


Ein weiteres zentrales Merkmal der PTBS ist die sogenannte vegetative Übererregtheit, die sich in Symptomen wie Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsproblemen und einer erhöhten Schreckhaftigkeit zeigt. Betroffene sind oft in einem ständigen Zustand der Alarmbereitschaft, was zu anhaltendem Stress und Erschöpfung führen kann.


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Wie kann ein PTBS- Assistenzhund helfen?

Ein PTBS-Assistenzhund kann eine wertvolle Unterstützung im Alltag für Betroffene bieten. Diese speziell ausgebildeten Hunde sind in der Lage, drohende Panikattacken frühzeitig zu erkennen und den Betroffenen durch gezielte Interventionen wie Bellen, Anstupsen oder das Auflegen der Pfote auf den Körper zu beruhigen und wieder in die Realität zurückzuholen. Darüber hinaus bieten sie durch ihre ständige Anwesenheit ein Gefühl von Sicherheit und emotionaler Unterstützung, das den Betroffenen hilft, sich im Alltag sicherer zu fühlen und sich langsam wieder in soziale Aktivitäten zu integrieren. Der Assistenzhund kann somit wesentlich dazu beitragen, die Lebensqualität und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit PTBS zu verbessern.